Vogelkönigschießen

Bericht Vogelkönigschießen 2020

So, so!
Corona also!
Das kann doch wohl nicht wahr sein!
Es ist der 7.Juni, da ist Vogelkönigschießen, völlig klar! Ja, oder auch nicht. Hier ist jetzt ziemlich viel nicht.
Bin ganz alleine auf dem Schießstand. Neben mir nur der Vogel.
Der Gute, lässt mich nicht alleine. „Ja, du Vogel“, sage ich, „heute bleibst du heil. Keiner da, der dir eins in die Federn ballert.“
„Sei nicht traurig“, sagt der Vogel zu mir, „nächstes Jahr ist alles wieder gut und dann feiern wir wieder das Vogelkönigschießen“.
Der Vogel spricht zu mir, denke ich so bei mir, gibt’s ja eigentlich nicht, oder? Hab mal gehört, dass man mit Gegenständen sprechen kann, macht nix. Nur antworten dürfen die Sachen nicht, dann wird’s Zeit für den Onkel Doktor.
Also hab ich denn nu ne Vollmacke, weil der Vogel mir antwortet? Vielleicht reicht die Macke ja für die Frührente. Könnte ich mich mit anfreunden.
Ich hatte noch nach Lösungen gesucht, um das Vogelkönigschießen doch noch stattfinden zu lassen: hatte Hans-Hermann angeboten, eine Plexiglas-Schutzscheibe zwischen dem Schützen und dem Vogel aufzubauen, wegen der Corona-Ansteckungsgefahr. Wollte er aber nicht. Weiß auch nicht wieso.
Aber ein Gutes hat Corona: Habe mich gut mit dem Notwendigsten eingedeckt. Bis ins Jahr 2028 brauche ich kein Klopapier mehr kaufen. Wäre wohl verhungert, aber kein Klopapier-Engpass, no never!
In diesem Sinne: Ich seh nix (wegen der hochgestapelten Klorollen)!
Euer Heinrich Tode

Bericht Vogelkönigschießen 2019

Vogelkönigin 2019/2020 ist Simone Stoll mit ihren Adjutanten Heiko Reinboth und Heinrich Tode
Vogelkaiser 2019/2020 ist Heinrich Tode

Kennst Du das auch? Man organisiert irgendwas und dann kommen aus allen Löchern plötzlich Leute, die …

Tja, wie bei mir! Also ich ja zum Schießstand gefahren und schon mal Vogelschau auf dem Tresendach gemacht, denn da stehen ja die schönen bunten Vögel für unser alljährliches Vogelkönigschießen… und da steht plötzlich so´n Typ neben mir. Ein Typ mit einem Gesicht zum Eier-abschrecken, guckt mich böse an und sagt, er sei der „Nachhaltigkeitsbeauftragte“. Musste ich einen Augenblick überlegen – was will der Kerl? Aber dann fiel es mir ein: Klar, nachhalten! Ja, sagte ich, nachhalten ist ganz wichtig. Wenn der Finger krumm gemacht wird, löst sich der Schuss und dann muss man nachhalten. Aber dass es für so etwas einen „Beauftragten“ gibt, wusste ich nicht. Herzlich Willkommen in Hagen auf dem Schießstand! Aber da kam jetzt erst einmal nix mehr – sah etwas verdattern aus, dann fand er die Sprache wieder. Nein, er wäre hier, um zu sehen, ob dieser Verein mit den weltlichen Ressourcen nachhaltig umgeht. Fangen wir mal mit dem Vogel an, sagte er, aus welchem Holz ist er gemacht? Jaaa, sagte ich, das ist ein prima Vogel, der kann was ab, zickt nicht, zuckt nicht, und den hat Ulli selbst gebaut.

Aber das reichte dem Kerl nicht, er wollte „nähere Einzelheiten“. Schiet, dachte ich, wie werde ich den wieder los. Ja, sagte ich ihm, der Vogel wird im nachhaltig bewirtschafteten brasilianischen Regenwald von indigenen Völkern aus dem vollen Holz geschnitzt, fair gehandelt und anschließend klimaneutral auf dem Rücken von Last-Tieren nach Hagen gebracht. Möchten Sie noch ein Glas Wasser? Habe ich selbst letzte Woche von den Quellen des Amazonas in Ziegenhäuten geschöpft und im Holz-Kanu hierher gebracht. Tja, dann machte er einen Haken auf sein Blatt Papier, murmelte etwas von „das kann man gelten lassen“ und dann war er verschwunden. Schade, hätte mich gerne noch mehr mit ihm unterhalten. Aber so hatte ich diese Organisations-Verhinderer denn auch hinter mir.

Dachte ich zumindestens!

Aber ich hatte mich zu früh gefreut. Stand doch am Sonntag Mittag, direkt vor dem Vogelkönigschießen, plötzlich eine „Amazone“ vor mir, glatt gebügelte Haare, Strich-Mund. Wie kam die denn hier rein? „Ich bin die Gleichstellungsbeauftragte“, sagte sie „und muss sehen, ob Sie die Regeln der Gleichstellung beachten“. Oh, oh. Sofort habe ich versucht, mich genauso hinzustellen wie die junge Dame: Füße leicht auseinander, Hände in die Hüften, Kopf leicht nach oben, also wegen der „Gleichstellung“. Aber irgendwie fühlte ich negative Schwingungen bei ihr. Sie meinte mit „Gleichstellung“ augenscheinlich etwas anders. Grübel!

Ich versuchte es dann mit der Nummer von: „Ich bin gefangen im Körper eines Anderen“! Also ich bin eigentlich reich, bin aber im falschen Körper eines Armen gefangen. Können Sie mir da helfen?“ fragte ich sie, und legte meinen zuckersüßen Blick auf. Sie guckte weiter streng. Komisch. Aber dann lüftete sie das Geheimnis. Sie wäre dafür da, die transgendergerechte Ausstattung und interkulturelle Haltung unseres Schützen-Vereins zu überprüfen. Ob wir denn auch ein drittes Klo hätten, für Diverse? Ich sagte ihr, sie müsse dann den Türdrückerinnen betätigen und dann käme sie auf den Klo-Flur. Den Flur dann rechts rum, aber Vorsicht ist eine Sackgasse, äh ich meine natürlich „Untenrum-Gasse“, und dann links sind die Klos.

Sind aber nur 2 Klos, sagte sie. Klar, sagte ich, aber es sind gaaanz besondere Klos. Das sind Unisex-Multifunktionsallgender-Klos. Ganz neue Entwicklung, da kann jeder rauf! Wir sind hier im Bezirk gaaanz vorne mit unseren Klo-Schüsseln.

Na, insgesamt war sie noch etwas skeptisch, aber nach 5 Gläsern Bullenschluck von Bauer Ewald, schlug sie unseren Schützenverein für den „Transgender-Preis“ des Bezirks vor. Na bitte, geht doch!

Und dann kamen sie endlich: Die Schützinnen, Schützen und trugen sich frisch geföhnt in die Teilnehmerinnendiversen-Liste ein. Die Anzahl von 31 Teilnehmenden wurde erreicht: Prima! Danke!

Und schon konnte es losgehen.

Den ersten Schuss hatte wie immer der Vogelkönig des letzten Jahres, und was macht er: Mit dem ersten Schuss schießt Cord die Krone vom Kopf des Vogels. Ja, darf es denn wahr sein? Mit Tränen in den Augen sahen wir die Krone zu Boden fallen und waren alle sprachlos. Mit fachmännischer Analyse seines Schusses erklärte Cord den Vorgang: „Wie jetzt, weiß auch nicht…“. Und so hatte sich der erste von den schönen großen neuen Orden für alle anderen Teilnehmenden erledigt. Er bummelt jetzt an der Jacke von Cord.

Und dann ging es munter weiter. Auffällig übrigens, dass die Gruppe F mit drei Vogel-Teilen die meisten Orden erhalten hat. Übrigens alle Treffer durch Schützenschwestern!

Am Vogelkönigschießen-Quiz waren 6 Mannschaften am Start. Hier gewann souverän die Gruppe A mit 18 Punkten, von 21 möglichen Punkten, vor der Gruppe C mit 14 Punkten und der Gruppe E mit 13 Punkten.

Glückwunsch!

Beim Dartspiel gewann mit 133 Punkten Andreas Greibaum, vor Bernd Stoll mit 103 Punkten und Stefan Thielker mit 98 Punkten. Jeder erhielt einen Orden! Aber es gab außer Konkurrenz noch einen besonderen Erfolg: Nele Thielker gewann mit 109 Punkten einen Sonderpreis. Sie hatte den Erwachsenen schon mal gezeigt, was Kinder so alles draufhaben.

Dann waren bereits 7 Teile vom Vogel gefallen und es ging um die Vogelkönig-Würdenträger. Der linke Adjutant wurde Heinrich Tode und der rechte Adjutant Heiko Reinboth.

Und dann ging es um den Rumpf, also um die Würde des Vogelkönigs bzw. der Vogelkönigin.

Ein hartes Ringen und die Gruppen C, D und E bereiteten mit guten Schüssen den Boden für die Siegerin vor: Und gleich die erste Schützin der Gruppe F machte dann das Rennen und wurde Vogelkönigin 2019:

Simone Stoll. Herzlichen Glückwunsch!

Die Serie des ewigen Vogelkaisers wurde übrigens auch gesprengt: Ihr wisst schon: Hans-Hermann for ever. Ja, im Sinne aller ehemaligen Vogelkönige galt es, die Serie zu durchbrechen. Andreas hatte wie in jedem Jahr das Vogelkaiser-Schießen wieder prima organisiert und so gelang es denn Heinrich Tode neuer Vogelkaiser 2019 zu werden.

Tja, so war es dank der vielen Helferinnen und Helfer wieder ein schöner Nachmittag bei uns in Hagen auf dem Schießstand. Daher ein ganz besonderer Dank an unsere liebe Küchen-Gang um Sigrid, Daniela, Uta und alle anderen Damen und bei Andreas für die Durchführung des Vogelkaiser-Schießens, bei Jens für die Kamera-Übertragungstechnik, bei Jürgen für die Aufsicht, bei Hans-Erich für das Aufstellen des Vogels und bei Gabi für die Kasse und das Dart-Spielen. Habe ich jemanden vergessen zu erwähnen? Dann bitte verzeiht mir das, denn es tragen so viele liebe Menschen dazu bei, dass diese Veranstaltung jedes Jahr wieder so schön gelingt. Viiiielen Dank an Euch!

Euer Heinrich Tode

Bericht Vogelkönigschießen 2018

Wow, absoluuuuter Wahnsinn!!  Sooo viele Teilnehmende am Vogelkönigschießen. Das war einfach superschön!46 liebe Menschen hatten den Weg zum Schießstand nicht gescheut, um dem bunten Holzvogel mit dem Kleinkalibergewehr eins auf den Pelz zu brennen und vielleicht Vogelkönigin oder Vogelkönig zu werden. Bei so vielen Teilnehmenden gab es dann auch richtig viel zu tun für die vielen Helferinnen und Helfer und das haben alle richtig prima gemacht! Vielen Dank, ihr Lieben! Ihr merkt schon, ich bin immer noch ganz begeistert.

Dabei…ja, dabei hatte die Sache ganz anders angefangen. Ja, ja, der Datenschutz überschattete nämlich die ganze Veranstaltung. Datenschutz, so werdet ihr vielleicht sagen, wie denn das? Nun, diese neue Europäische Datenschutzgrundverordnung ist eine der vielen Verordnungen aus Brüssel, die jedem von uns das schöne Leben erst so richtig ermöglichen. Ja, denkt doch nur mal, ihr müsstet Gurken essen, die nicht genau nach Vorschrift gekrümmt sind oder aber Bananen, die vorschriftswidrig unter 2,7cm dick sind oder ihr findet auf den Klos in den Pinkelbecken diese Geruchsteine ohne einen Warnhinweis: „Bitte nicht an den grünen Würfeln lutschen“. Ja, was wäre dann??? Das Leben wäre ein Graus! Genauso eine lebenswichtige Sache ist auch die neue Europäische Datenschutzgrundverordnung. Wie konnten wir im Schützenverein bisher nur ohne so etwas leben? Wir beschäftigen uns im Vorstand mit 9 Leuten nun schon 4 Wochen damit. Vielen, vielen Dank, ihr lieben Politiker. Das die bei sooo wenig Gehalt, so tolle Ideen entwickeln können, beeindruckt mich maßlos!

Tja, der Vogel hatte nämlich die Datenschutzerklärung noch nicht wieder zurückgegeben, dabei hatte ich ihn schon Tage zuvor schriftlich auf sein Datenauskunftsrecht hingewiesen. Aber nix, er hat die Rückgabe glatt verweigert. Da stand ich nun: Ich konnte doch nicht „Vogel“ sagen, hätte mich ja glatt verklagt. Ich überlegte lange: vielleicht eine Anonymisierung wie „Piepmatz“ oder „Federvieh“? Aber mal ehrlich, wie hätte ich euch das erklären können: „Ich begrüße euch herzlich zum Piepmatzkönigschießen“. Nee, Haue hätte ich gekriegt.

Und das war erst der Anfang, es ging ja noch weiter:

Gabi machte mit Lukas Hilfe die Kassenaufsicht und hatte die Teilnehmerliste für das Schießen aufzustellen. Und was soll ich Euch sagen, gleich der Erste in der Schlange wollte seinen richtigen Namen nicht nennen, wegen Datenschutz. Stumm wie ein Fisch. Dann sagte er gaaanz leise und zu Gabi herübergebeugt „Ich heiße Toni“.  „Ja“, sagte Gabi „wie jetzt Toni?“. „Jaaa, nur Toni!“. Und dann drehte er sich nach allen Seiten kurz um, kam noch dichter an Gabi heran und fügte geheimnisvoll hinzu: „DER Toni“ und ein Lächeln huschte über sein Gesicht.

Gabi nahm Toni dann sein Startgeld ab und gab ihm die Datenschutzerklärung…und dann wartete sie, denn Toni musste erst die Datenschutzerklärung lesen und unterschreiben. Die 36 Seiten waren dann schnell durchgearbeitet und schon nach 20 Minuten kam der nächste dran.„Hallo, ich bin Hermi“ und er fügte dann schnell hinzu „Ja, nur Hermi, DER Hermi“. Es war der Moment, wo Gabi dann seitlich vom Stuhl rutschte.

Na, bei 46 Teilnehmenden könnt ihr euch vorstellen, wie lange das dauerte. Einer der letzten in der Schlange musste zwischendurch kurz zum erneuten Rasieren nach Hause. Ein Anderer baute ein Zelt vor der Kasse auf und kochte Ravioli.

Aber dann war es soweit: Es konnte losgehen. Den ersten Schuss gab der Vogelkönig des letzten Jahres 2017 Torsten Thielker ab. Wie wir es von Torsten kennen, ein sauberer Schuss auf die Krone des Vogels. Die startende Gruppe A räumte die Krone dann auch gleich noch ab. Und so ging es dann munter von einem Teil zum nächsten weiter.

Wer vom Pech heimgesucht wurde, oder wer nix sehen konnte oder wer trotz Sahne-Schüssen nichts abschoss, der durfte dann Dart spielen. Drei schöne Orden gab es als Preise dafür. Aber ein Schützenbruder tat sich etwas schwer damit: Seine Pfeile sprangen immer wieder von der Dartzielscheibe ab. Selbst superkräftige Würfe halfen nicht. Er hatte bereits Tränen in den Augen als seine Kinder Mitleid mit ihm hatten und ihn liebevoll beiseite nahmen und ihn trösteten. Und dann erklärten sie ihm, wie er die Pfeile verwenden kann, wenn er den Schutz von den Pfeilspitzen nehmen würde. Ihr glaubt ja nicht, wie sehr er sich gefreut hat. Plötzlich drangen die Pfeile tief in die Zielscheibe ein und er hatte wieder Freude am Leben. Und seine Kinder freuten sich über die unerwartete Taschengeld-Erhöhung, denn sie sollten der Mama nichts davon erzählen. Aber es gab auch richtige Profis und die haben dann die Dart-Orden in Empfang nehmen können. Glückwunsch an Henning Zyber, Bernd Stoll und der Siegerin Franziska Wichers.

Und dann kam da noch das „Vogelkönig-Quiz“. Acht Fragen rund um unseren schönen Schießsport musste jede der 6 Gruppen unter Zeitlimit beantworten. Maximal konnten 24 Punkte erreicht werden. Aber die Nervosität spielte manchem einen Streich, oder waren es die vielen Scheinwerfer, oder die entfesselten Fans unter den Zuschauern? Bei richtigen Antworten wurden sogar weibliche Fans beobachtet, die Schilder mit der Aufschrift: „Ich möchte ein Kind von Dir“ hochgehalten haben. Ja, ja, es ist so einfach, ein Held zu sein! Klaren Blickes die gestellte Frage analysieren, eiserne Nerven zeigen und dann in gut formulierten Sätzen die richtige Antwort dem Publikum entgegen schmettern. Ja, Ohnmachtsanfälle im Publikum waren nicht selten. Die Siegergruppe A mit fantastischen 19 Punkten wurde noch lange nach der Preisverteilung von den Fans bedrängt, später beim Aufräumen wurden noch Fan-Schals, langstielige rote Rosen, Teddybären und Slips aufgefunden. Ja, ihr ward richtig gut!

Und dann wurde es spannend. Die drei Hauptteile, linker Flügel, rechter Flügel und der Rumpf, waren noch abzuschießen. Von den Aufsichten wurden noch fachmännische Tipps gegeben: „etwas mehr rechts aber nicht zu rechts, eher etwas mittig und links ansetzen, und die Kugel nur langsam kommen lassen, nicht so mit Schwung“, so das dann auch jeder genau wusste, wo er anhalten musste und wie der Erfolg sich nahezu zwangsweise einstellen würde. Die Konzentration knisterte förmlich im Raum. Souverän wurde das Gewehr in die Schulter eingesetzt, so dass es förmlich mit dem Körper verschmolz. Die drei Schuss Munition noch kurz in der Hand abgewogen und dann mit Zuversicht auf den Vogel anlegen und sanft und gefühlvoll abziehen und.. .und vorbei!..Ohh!  Ja, Theorie und Praxis klaffen manchmal auseinander. Die Aufsicht hatte alle Hände voll damit zu tun, einige enttäuschte Schützen von einem Entern des Vogel abzuhalten. Einige murmelten etwas von „größerer Munition“ und „drei Schuss sind nicht genug“. Aber Ausdauer machte sich am Ende dann doch bezahlt und so wurden auch die beiden Flügel abgeschossen und der Rumpf durch einen Meisterschuss erlegt. Unser neuer Vogelkönig heißt Cord Robohm, seine beiden Adjutanten Beate Gooßen und Christian Wichers. Prima gemacht!

Und der neue Vogelkaiser, der unter den ehemaligen Vogelkönigen ausgeschossen wird, heißt wie schon im Vorjahr erneut Hans-Hermann Buuck. An ihm kam keiner vorbei. So ein präziser Schuss ist nicht zu schlagen. Es wird zurzeit darüber nachgedacht, beim nächsten Vogelkönigschießen dem Hans-Hermann eine Flasche „Bullenschluck“ intravenös einzuverleiben, damit auch andere ehemalige Vogelkönige eine Chance haben.

Einen großen Glückwunsch an alle Schützinnen und Schützen, die einen Teil des Vogel nun ihr Eigen nennen dürfen, und allen anderen sei hiermit gesagt: Es gibt im nächsten Jahr wieder ein Vogelkönigschießen und dann kommt ihr ganz groß raus!

Euer Heinrich Tode

Bericht Vogelkönigschießen 2017

Vogelkönig 2017 ist Torsten Thielker mit seinen Adjutanten Jürgen Scheler und Simone Stoll

Och, wat wör dat wedder scheun: Vogelkönigschießen in Hagen!

Dieses Mal wurde viiiiel von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern abverlangt: Nicht nur das Schießen auf den Holzvogel, neeein: Auch noch Dart-Werfen musste absolviert werden. Also, das ist für alle deutschsprachigen Schützinnen und Schützen: Pfeile werfen! Ja, die mit den Eisen-Spitzen vorne! Aber wir haben aufgepasst: Alle hatten Sicherheitsschuhe an, na, wegen der Unfallgefahr. Aber apropo Sicherheitsschuhe: Jaa, wir hatten ein Sex-Spiel mit dabei: Alle mussten ihre Schuhe ausziehen. Ja, Füße nackig machen. Geil! Na ja, manchmal auch nicht, so wegen der Löcher in den Socken. Aber hat ja keiner gesehen, neeee! Aber da waren auch ganz schöne Füße bei. Jaaa, au man, richtig schicke. Wir mussten einige Schützen doch mit mehreren kräftigen Männern zurückhalten, die wollten doch glatt an den Zehen der Mädels knabbern. Aber geht ja nicht. Ist verboten in der Öffentlichkeit: So wegen sexueller Belästigung und so. Als Entschädigung durften die Mitglieder der siegreichen Gruppe „D“ dann an Haribo-Konfekt knabbern. Auch schön. Die Schuhreihe der Sieger war übrigens 296,5 cm lang.

Ja, ich hatte lange überlegt, wie ich die Teilnehmerzahl anheben kann: Und dann kam ich endlich drauf: irgendwas mit Sex! Eine sexuelle Komponente musste irgendwie mit rein, das zieht die Menschen an! Zuerst dachte ich, ich mache den Vogel nackig. So eben ohne Federn. Aber so gerupft sah er nun auch nicht gerade sexy aus. Also Federn wieder angeklebt und weiter überlegt. Und dann habe ich eine hübsche Schützenschwester angesprochen, ob die nicht vielleicht so ganz ohne Federn… aber nachdem ich dann im Krankenhaus wieder aufgewacht bin und wieder feste Nahrung zu mir nehmen konnte, habe ich mich um entschieden. So kam ich auf die Idee mit den nackigen Füßen!

Ja, und drei Extra-Orden gab es denn auch noch: Fürs Pfeile werfen. Für die einen gab es Orden und für die anderen eben Pflaster. Oh, wie kann man nur sooo weit vorbei werfen. Donnerwetter! Aber 3 Profi-Werfer hatten wir dann doch dabei, allen voran Andreas Gutzeit, der den 1.Platz belegte, gefolgt von Marco Schwebke und Angelika Thielker.

Und dann die Hauptsache: Was hatten wir bloß wieder für einen traumhaften Vogel: Edles majestätisches Rot im Gefieder und ein bisschen Gelb im Flaum. Reinhold Gooßen als Vogelkönig des letzten Jahres brannte ihm den ersten Schuss ins Gefieder und dann ging es rasant weiter. Schon in der ersten Gruppe fiel die Krone und die Ordensverleihung war dann von ganz besonderem Glanz. Gaaanz neue Orden gab es! Viel flexibler im Material als sonst und dazu noch in blütenreinem Weiß gehalten. Dafür mit graphisch gelungener roter Aufschrift. Hand-gestanzt aus edlem Bütten-Papier, also nicht mehr zu übertreffen! Und kostete nix! Na ja, genörgelt wurde trotzdem. Verstehst Du das?? So ne Kacke – alles Scheiße!

Und es wurde wieder mit einem Traum von Gewehr geschossen. Ein Präzisionslauf aus kaltem tiefschwarzen Stahl, eingebettet in einen Schaft aus wertvollem weißen Holz. Naja, weißes Holz wollten viele ja nicht glauben. Es wurde behauptet, dass mit dem Alter die Sehkraft nachlassen würde. Ist eben ein anderes Weiß, also eher so holzfarbigweiß oder nicht oder was – ich seh nix!

Daniela Rieger hatte uns ein feines Grillfutter bereitgestellt. Daniela kann nämlich zaubern. Da staunt ihr! Sie kann nämlich ohne Kohle Grillfleisch machen. Na eben weil irgendwelche Pappnasen ihr die gekaufte Kohle glatt weggezaubert hatten. So in der Art von Dauer-Entleihe. Aber – aber habt ihr Daniela schon mal wütend gesehen? Würde ich glatt für bezahlen, hihi.

Viele konnten ja auch wieder nicht ganz so viel sehen. So Nachtschießen am Tage. Ihr wisst schon. Bei vielen lag es vielleicht doch am Jägermeister, da hat doch glatt ein Schützenbruder auf den „rechten“ Vogel geschossen – und eine Schützenschwester sah ihn sogar kommen. Die beiden Vögel lebten!! Und vor dem Schuss beim Hinsetzen sagt man „Gut Schuss“ oder war das nicht doch „Schütze sitzt“? Aber zum Schluss war doch alles fein: Der Vogel verteilte sich artig in seine Einzelteile und Torsten Thielker wurde neuer Vogelkönig. Seine Adjutanten wurden Simone Stoll und Jürgen Scheler. Vogelkaiser wurde Hans-Hermann Buuck. Herzlichen Glückwunsch! Nun bleibt mir nur noch der Dank an alle lieben Helferinnen und Helfer und ich freue mich schon jetzt auf das nächste Vogelkönigschießen!

Euer Heinrich Tode

Bericht Vogelkönigschießen 2016

Vogelkönig 2016 ist Reinhold Gooßen mit seinen Adjutanten Dennis Franck und Torsten Thielker

Das Vogelkönigschießen basiert auf uralten Traditionen. Bereits in der Steinzeit wurde mit Steinen auf Vögel geworfen. Wer am besten getroffen hatte, war der Vogelkönig. Nur die heutigen Orden wurden noch nicht verliehen. Klar, gab es damals eben noch nicht, waren noch nicht erfunden.

Zur Pharaonenzeit im alten Ägypten, wurde mit Pfeil und Bogen auf Vögel geschossen. Die noch lesbaren Hieroglyphen auf den Steinsäulen der Tempel, berichten von den großen Festen zu Ehren der Vogelkönige. Allerdings auch von einigen Fehlschüssen auf den Vogelgott Horus, der zu einigen klitzekleinen Kriegen führte. Ja, so waren sie, die alten Ägypten. Immer gleich so aufgeregt. Aber irgendwas ist ja immer.

Der Sonnenkönig Ludwig der XIV. hat in seinem Spiegelsaal in Versailles rauschende Feste für den Vogelkönig veranstaltet, der als Bester die Vögel in den weitläufigen Parkanlagen abschoss. Jedenfalls solange, bis er merkte, dass es somit ja noch einen weiteren König neben ihm gab. Nun ja, dieser Geistesblitz war dann für den amtierenden Vogelkönig eher weniger gesund, sodass zum nächsten Vogelkönigschießen niemand mehr erschien. Ja, ja, diese Adligen, immer ein wenig empfindlich. Aber mit der französischen Revolution erledigte sich dieses Problem dann schnell und viele Adlige waren fortan ein wenig kopflos.

In Deutschland waren es die Bayern, die das Vogelkönigschießen dann wieder aufnahmen und zu neuer Blüte führten. Aufgrund des hohen Bierkonsums trafen sie allerdings die Vögel nicht mehr so wirklich und bauten daher einen Vogel aus Holz. Der konnte dann nicht mehr wegfliegen. Zuerst in natürlicher Größe – aber traf keiner – ja, ja, zuviel Bier. Dann in Übergröße. Und als die Seppl dann auch noch entdeckten, dass wenn der Vogel nicht hingelegt wird, sondern aufrecht an die Wand gelehnt wird, man sogar den Vogel trifft, ja, da war der Durchbruch da und das moderne Vogelkönigschießen war geboren. Die Sieger erhielten damals ein hübsches Schnupftabak-Döschen. Leider waren dann zum Schießen die Hände nicht frei und so hingen sie sich die Schnupftabak-Döschen mit einem bunten Band um den Hals. Ja, ihr ahnt es schon: Da waren die Orden erfunden.

Durch die Gründung des Schützenvereins Hagen im Jahre des Herrn 1966, wurde das Vogelkönigschießen bis zum heutigen Tag zu seinen glanzvollen Höhepunkten geführt. In filigraner Handarbeit aus ganzen Bäumen werden seither die Holzvögel mit der Laubsäge herausgearbeitet und mit edlen Naturfarben sorgsam bemalt und den staunenden Schützinnen und Schützen in jedem Jahr im Juni bereitgestellt. In den ersten Jahren war allerdings der Erbauer dieser Holzvögel derart erbost darüber, dass dem Vogel mit dem Gewehr eins auf den Pelz gebrannt wurde, dass es viele blaue Augen statt Orden gab. Daher kommt die Hagener Tradition, dass der Vogel häufig nicht getroffen wird. Ja, ja, die Angst vor Prügel. Angeblich aber sehen sie einfach nix!

Trotz dieser Widrigkeiten erfreut sich das Vogelkönigschießen großer Beliebtheit. Jedes Jahr strömen rund 30 Hagener Schützinnen und Schützen herbei, um dem Holzvogel die Flügel zu stutzen und auch den letzten noch hängenden Holz-Splitter herunter zu schießen. Und der den letzten Teil abschießen kann, der ist neuer Vogelkönig oder neue Vogelkönigin. Und alles ganz und gar unblutig. Na ja, bis auf die wenigen Fehlschüsse, aber keine Sorge, Verbandmaterial steht immer ausreichend zur Verfügung.

Und so hoffe ich, dass wir noch viele schöne Vogelkönigschießen gemeinsam erleben können. Ich lade Euch herzlich dazu ein!
Es grüßt mit einem fröhlichen „ich seh nix“
Heinrich Tode

P.S.:
Oder möchte etwa jemand die wirkliche Geschichte des Vogelkönigschießens wissen? Ja, Sie dort? Tatsächlich? Na gut, wenn´s denn sein soll:Also das mit der Steinzeit war…nun sagen wir…etwas geschummelt. Aber bitte Schwamm ´drüber. Und das mit den Pharaonen…na ja, wer wird denn so pingelig sein wollen. Aber der Rest ist…zu mindestens recht nah an der Wahrheit…äh.
Nun aber die ganze Wahrheit und nix als die Wahrheit:Die ersten Anfänge sind im sogenannten „Papageienschießen“ um 1300 zu finden. Damals wurde von den Mitgliedern der Schützengilden mit Armbrüsten auf Vögel geschossen. Der Brauch ist in Österreich seit 1278 erwähnt und dort wurde beim sogenannten „Vogelschuss“ mit Pfeil und Bogen auf einen echten Vogel geschossen. Später dann auf einen hölzernen Vogel, der als Vogel nachgebildet wurde. Dieser Vogel wurde an der Spitze einer langen Stange befestigt und hoch aufgestellt. Der Schütze, der mit seinem Pfeil den Vogelrumpf spaltete, war der Sieger. Die Schweizer Schützengesellschaften haben nachweislich 1353 mit dem Vogelschießen angefangen. In Deutschland sind die ersten „Papageienschießen“ ab 1380 überliefert. Später dann wurde der Holzvogel nur noch als Silhouette gebaut und mit Feuerwaffen (Büchsen) darauf geschossen. Bis heute wird dieses Brauchtum in Bayern gelebt und das Vogelschießen in dieser Weise durchgeführt. Allerdings sind die Waffen in festen Vorrichtungen eingespannt, sodass die Schüsse nur in Richtung des Vogels abgegeben werden können.
In Deutschland gibt es noch mehrere existierende Schützengesellschaften, die ihre Ursprünge im Mittelalter haben, wie z.B. die „Schützengilde Gymnich“ von 1139, die Nürnberger Schützengesellschaft, oder die Schützengilde Düsseldorf von 1190, oder die „Karlsschützengilde Aachen“ von 1189, die als älteste Schützenvereinigung Deutschlands gilt. Ihre Ursprünge liegen sogar schon in der Zeit von Karl dem Großen um 800. Die mit Armbrüsten bewaffneten Schützengesellschaften wurden zur Sicherung der Städte gegründet. 1428 wurde in Nürnberg die „Büchsengesellschaft Nürnberg“ gegründet, die mit dem Wechsel von der Armbrust auf die Feuerwaffen (eben den „Büchsen“) die modernen Waffen einführte. Hier bei uns im Norden wurde erstmalig 1468 das Hannoverische Schützenfest nachweislich erwähnt. Es gilt heute als das größte Schützenfest der Welt.
Gibt es nun noch Fragen von Euch? Ich sehe keine Wortmeldungen mehr. Also „nein“. Dann schließe ich jetzt diesen Artikel und wünsche Euch allen ein schönes, erfolgreiches und fröhliches Schützenfest in unserem Jubiläumsjahr!

Euer Heinrich Tode

Bericht Vogelkönigschießen 2015

Vogelkönigin 2015 ist Eike Schönborn mit ihren Adjutanten Kai Gooßen und Hans-Erich Linde

Da hing er im Pistolenstand: Unser Vogel des Jahres 2015. Bunt herausgeputzt und mit 10 Teilen einladend gestaltet: Ulli sei Dank!

Und dieser Vogel gibt sogar seine Teile ab. Nun ja, nicht ganz freiwillig, wie man munkelt. Zweiunddreißig Schützinnen und Schützen waren versammelt, um dem Vogel bei der Herausgabe seiner Teile, nun sagen wir, etwas behilflich zu sein. Da Drohungen schon in der Vergangenheit nicht wirklich fruchteten, wurden die Gewehre zur Hilfe geholt und Manfred spendierte modernste Munition, um mit Hightech-Material dem Vogel auf die Pelle rücken zu können. Manche dieser Errungenschaften modernster Patronentechnik sollen wohl etwas sehr laut geknallt haben, na ja, geredet wird ja man immer. Aber nu mal ehrlich: Ich weiß von einigen Teilnehmenden, die bereits nach nur wenigen Tagen wieder auf dem Wege der Besserung waren und einige der Geräusche in ihrer unmittelbaren Umgebung wieder wahr nehmen konnten und Frau und Kinder wiedererkannten.

Dann war es aber endlich so weit: Daniela Rieger als Vogelkönigin des letzten Jahres, eröffnete mit einem gezielten Schuss auf die Krone des Vogels die Jagdsaison. Und so fielen dann die Teile des Vogels in schöner Regelmäßigkeit zu Boden. Allerdings, nun ja, gab es da einen „Reichsapfel“, der einfach nicht fallen wollte. War wohl schlecht drauf. Er baumelte eine ganze Weile an nur noch einer Schraube und ließ sich nicht durch gute Worte, Drohungen oder gezielte Schüsse beeindrucken. Irgendwann hatte aber auch der „Apfel“ dann ein Einsehen, wurde zum Fallobst, und verhalf dem Schützen nicht nur zu einem kleinen hölzernen Kunstwerk, sondern auch zu einem Orden. Denn hölzerne Teile des Vogels wären zwar gerade bei jungen, noch unbehängten Schützen, sehr flächendeckend aber leider auch nur schwergewichtig an der Schützenjacke zu verankern. So entschieden sich schon unsere Vorgänger dafür, lieber Orden (sozusagen im Tausch statt der Holzteile) an die Jacke anzustecken. Sehr erfolgreiche Schützen aus vergangenen Zeiten, haben ja angeblich mit den vielen Holzteilen an der Schützenjacke, unfreiwillig während eines stürmischen Festumzuges, das Flugzeug erfunden. Man hat nie wieder etwas von den fliegenden Schützenbrüdern gehört. Ja, ja, schade, schade.

Damit keiner der Teilnehmenden vorzeitig den Schauplatz des „Gockel-Rupfens“ verlassen musste, möglicherweise dem Hunger ausgesetzt und vollständig erschöpft, kümmerte sich Daniela um das leibliche Wohl. Dieser Verpflegungsleistung war es dann wohl zu verdanken, das alle den Rumpf des Vogels fallen sahen, als Eike Schönborn dann mit einem sauber gezielten Blattschuss den Vogel erlegte. Die Aufsicht berichtete anschließend, dass der Vogel bei den Worten von Eike „Schütze sitzt“, bereits Gänsehaut bekam und leicht erzitterte. Die glückliche neue Vogelkönigin 2015 wurde anschließend von ihren beiden Adjudanten Hans-Erich Linde und Kai Gooßen zum Fototermin geleitet und dieses schöne Foto findet ihr ebenso in diesem Heft, wie das Foto unseres Vogelkaisers Torsten Thielker, der mit einem völlig konkurrenzlosem Sonntagsschuss auf die Bildscheibe, nicht nur blasse Gesichter der Konkurrenten erzeugte, sondern damit auch unser neuer Vogelkaiser 2015 wurde.

Ein groooßes herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer darf an dieser Stelle natürlich nicht vergessen werden, denn ohne gute Feen geht „nix“!  Apropo nix… Nach unbestätigten Meldungen in völlig unbekannten Lokalzeitungen, konnten erneut einige Schützinnen und Schützen nix sehen und wurden für diese „besondere Leistung“ mit dem „Ich seh nix“-Orden ausgezeichnet.

Hier die Ergebnisse:
Krone = Max Prigge; Kopf = Ralf Prigge; Zepter = Christian Wichers; Reichsapfel = Stefan Thielker; Linke Kralle = Torsten Thielker; Rechte Kralle = Henning Zyber; Stoß = Ulli Müller; Linker Flügel = Hans-Erich Linde; Rechter Flügel = Kai Gooßen; Vogelkönigin = Eike Schönborn; Vogelkaiser = Torsten Thielker.

Euer Heinrich Tode

Liste aller bisherigen Vogelkönige

Ab 1991 wird das Vogelkönigschießen ausgerichtet. Nachstehend die Vogelkönige:

2020 wegen der Corona-Pandemie konnte der Vogelkönig nicht ausgeschossen werden
2019 Simone Stoll
2018 Cord Robohm
2017 Torsten Thielker
2016 Reinhold Gooßen
2015 Eike Schönborn
2014 Daniela Rieger
2013 Simone Stoll
2012 Anna-Sophie Hinck
2011 Torsten Thielker
2010 Heinrich Tode
2009 Uwe Künnmann
2008 Hans-Hermann Buuck
2007 Karin Buuck

Liste aller bisherigen Vogelkaiser

Ab 1997 wird das Vogelkaiserschießen ausgerichtet. Nachstehend die Vogelkaiser:

2020 wegen der Corona-Pandemie konnte der Vogelkaiser nicht ausgeschossen werden
2019 Heinrich Tode
2018 Hans-Hermann Buuck
2017 Hans-Hermann Buuck
2016 Hans-Hermann Buuck
2015 Torsten Thielker
2014 Hans-Hermann Buuck
2013 Torsten Thielker
2012 Stefan Thielker
2011 Hans-Hermann Buuck
2010 Heinrich Tode
2009 Heinrich Tode
2008 Ernst Bünning
2007 Uwe Laskowski